Komische Aussagen der Fleischesser


Veganer drängen Fleischessern ihre Meinung auf. Veganer sind „gemeine Extremisten“, die kein Verständnis für Omnivore-Gaumenfreudefreunde haben. Veganität ist nur eine Modeerscheinung. Die Omnivoren wissen durchaus, dass sie als empathie- und verständnislose Geschöpfe gesehen werden, die Hunde lieben und Schweine essen (Karnismus: Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Von: Sozialpsychologin Melanie Joy). Dennoch liefern manche Omnivore richtig schräge Aussagen, die Veganer, Frutarier und Psychologen einfach nicht ernst nehmen können wie z.B.:

Omnivore Aussagen an Veganer gerichtet

„Finde ich super wie du das machst, ich könnte das nie“

Derartige Belobhudelung an Veganer und Frutarier kommt meist aus der Omnivoren-Fraktion. Nein, die merken selber nicht wie peinlich derartige Wortmeldungen klingen. Darum hilft da nur eines, nämlich kurz und bündig antworten wie z.B.: „Finde ich auch super, dass ich nichts grindiges mehr esse sondern Nahrung von der mein Körper schöner, geiler, gesünder wird.“

Diese Aussage ist nicht gemein. Unzählige Veganer und Frutarier dienen als Bestätigung dieser Aussage, darunter auch Profisportler, Schauspieler oder einfach nur die kluge Nachbarin von nebenan. 

„Ich liebe Schmalz!“ Der Veganer: „Ich auch!“

Auf derartige Aussagen die mit „ich liebe“ beginnen, muss man echt auf besondere Art vorbereitet sein, denn wir wissen ja, dass die schönste Form der Liebe, die selbst- und bedingungslose Liebe ist. So hin ist eine Aussage wie „ich liebe Schmalz“, Schnitzel oder sonstige tote Teile, gänzlich inkorrekt. Darauf kann man auf ebenso banale Weise gegen argumentieren. Als Beispiel: „Ich liebe auch Schmalz das aus Liposuktion gewonnen wurde.“ Wenn euer Gegenüber mit „wähhh, das ist ja ekelhaft“ Kontra gibt, dann könnt ihr feststellen, dass Fett sich am schönsten an Hüften macht und nicht im kleinen Glas. So hin ist das vorhergehende Töten eines Tieres nicht minder ekelhafter als jemandes Fett abzusaugen um dieses zu konsumieren.

Da kann man nun Wetten abschließen ob sich der Schmalzesser darüber echauffieren würde, das Tier lebend anzuzapfen anstelle es auszupressen wie eine Zitrone um an sein Fett zu gelangen dieses er sich auf’s Brot schmieren möchte. 

„Warum bauen Veganer ein Hack nach?“

Das Geschrei unter den Omnivoren ist groß. Sie fragen sich, warum Alternativprodukte die gleiche Optik haben wie jene, die des Omnis Auge kennt. Es sei nicht natürlich, dass man ein pflanzliches Schnitzel so aussehen lassen und nennen muss wie ein echtes Schnitzel. Wäre es den Omnis möglich, würden sie umgehend ein Verbot aufstellen in dem es heißt: „Du sollst keine anderen Schnitzel anbeten neben dem Schnitzel das vom ermordeten Wesen kommt.“ Darauf sollte man mit einer Prise Ironie antworten, denn die Jammerei selber ist nicht ernst zu nehmen – manche Konsumenten von Produkten tierischer Herkunft führen sich wirklich furiös auf, beinahe so als hätten sie Anspruch auf hässliche Optik die sie gewohnt wurden durch die Dressur zum mainstream-konformen Verhalten. Also antwortet darauf mit einem freundlichen „Wir bauen das alles ja nur nach damit ihr euch nicht langweilt“. 

Andererseits verstehen Veganer und Frutarier natürlich die Ängste der omnivoren Gesellschaft. Man stelle sich bitte vor: Die Omni-Mammi geht mit ihrem Kind zum Einkaufen. Die Tierausbeuterindustrie hat gute Arbeit geleistet, denn die „gesunde Milch“ und das „nährstoffreiche Fleisch“ hat sich in den Köpfen des Mainstreams manifestiert. An der Wursttheke bekommt der Zögling eine scheibe Kadaver in Rundform (nennt sich auch Wurst) geschenkt – es isst dieses Leichenteil. Kinderernährung mit Leichenteilen ist also „normal“ für die große Gesellschaft. Dann schiebt die Omni-Mammi ihren Einkaufswagen durch die Gänge des Supermarktes. Sie ladet Kuhmilch in ihren Wagen weil die Milch einer anderen Mutter besonders bekömmlich sei für ihre gesunde Familie. Dann greift sie noch zu Milchschnitten weil die Werbung dafür wunderbar funktioniert, nimmt sich noch Joghurt, Butter, Salami, Eier, Käse und Wein – alles so lecker. Zuhause bemerkt sie, dass das Joghurt nicht aus Tiermilch sondern aus Pflanzen hergestellt wurde. Sie schreit auf! Das ist Betrug! Sie wird den Teufel tun und ihrer Familie pflanzliche Produkte vorsetzen also schreitet sie ins Internet und gibt ihrem Ärger über diesen Betrug freien Lauf. „Die Produkte aus pflanzlichen Alternativen dürfen weder so aussehen noch so heißen wie unsere Produkte“ meint sie und fügt ergänzend hinzu „das ist Heuchelei!“. Ja, wir verstehen diese Fraktion und sehen es auch nicht gerne, wenn man ihnen einen Ernährungsstil unterjubelt, der weniger chronische Krankheiten mitbringt weil dadurch das Gesundheitssystem zusammenbrechen würde. Lies dazu den Beitrag 🍖 Fleischkonsum ist Bürgerpflicht.

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